Die ersten urkundlichen Erwähnungen Einbecks

zusammengestellt von Wolfgang Kampa

Urkunde vom 1. Januar 1158 von Friedrich I. mit Bezug auf Besitztümer von 1024:
»...eo videlicet tenore, ut quicumque suorum utriusque sexus heredum predium illorum in loco, qui Einbike vocatur, obtineret, is quoque predicta duo beneficia, forestum videlicet et comitatum predicticomitatus Utonis in Lisga ... jure beneficiali possidere deberet.«

»Heinrich (d. Löwe), Hrzg. v. Bayern und Sachsen im Erbgange über Grf. Uto v. Katlenburg und seine Gemahlin nach seinen Vorfahren, da er im Besitz d. Gutes in Einbeck ist, mit d. Lehen Kaiser Konrads II. – d. Grfsch. Im Lisgau und einem Forst im Harz belehnt. «

20. Januar 1085 (oder wenige Jahre später):

»Thydericum de Katelenborg, qui etiam Enbike fundavit«

Anlässlich des Todes von Dietrich II. von Katlenburg.

11. November 1105 ( III. i. d. Novemb.)

»Erzbisch. Ruthard v. Mainz verleiht die Zehnten von Einbeck, Hillerse und Wanamaghere dem Kloster Katlenburg. Erneuerung der Verleihung i. J. 1112 und 1139. ...«

12. August 1106:

Erwähnung Dietrich II., des letzten Grafen von Katlenburg anlässlich seines Todes am 11. August 1106 in Aachen: »comes de Embeke«

In einer Braunschweiger Urkunde vom 13. November 1130 wird ein Truchsess Arnold von Einbeck genannt: »Arnoldus, dapifer de Embiken.«

Bei der Vereinigung der Klöster Brunshausen 25. Januar 1134 wird in Goslar ein Probst Eckhard zu Einbeck als Zeuge erwähnt: »Eguardo preposito de Enbeka.«

Am 23. Mai 1139 wird wiederum der Zehnte von Einbeck erwähnt.

Am 9. Mai 1152 findet sich nochmals der Zeuge »Eggehardus, prepositus de Embike.«

Am 2. September 1153 starb der kurz zuvor auf der Synode von Worms (7.-14. Juni 1153) seines Amtes enthobene Erzbischof Heinrich von Mainz in Einbeck.

»Arnoldus de Embike« taucht am 3. Juni 1154 in einer Goslarer Urkunde auf.

Wiederum wird Eggehardus, »prepositus de Embike«, am 4. Februar 1155 erwähnt.

Und noch einmal am 19. Februar 1156 in einer Urkunde Herzog Heinrich von Bayern und Sachsen für das Kloster auf dem Georgenberge bei Goslar. Unter den Zeugen: »Ekkehardus, prepositus Enbicensis. «

1164: »Heinrich d. Löwe hat aus altem Hasse gegen die Grff. V. Dassel, besonders gegen Rainald, den Erzbisch. V. Köln, d. Stadt Einbeck eingenommen; hat sie aber nach gütlichen und friedlichen Verhandlungen den Grff. wieder zurückgegeben.«

Diese Aussage stammt aus Letzner, Buch VI, Seite 109.

»Die Angaben Letzners über die Anfänge des S. Alexander-Stiftes in Einbeck u. d. Stadt Einbeck sind nur mit größter Vorsicht anzusehen. Die vorstehende Nachricht aber erscheint im Hinblick auf d. Verzicht der Dasseler Grff. i. J. 1274 als glaubwürdig; allerdings war Einbeck damals noch nicht Stadt (s. Urk.-Ausz. Nr. 17) und ob der Ort mit Heinrichs Einverständnis oder erst nach seinem Sturze an d. Grff. zurückgefallen ist, ist fraglich.«

Am 18. April 1158 bestätigt Erzbischof Arnold von Mainz zu Heiligenstadt (Helgenstath) »einen Güter- und Zehnt-Austausch zwischen d. Kloster Amelungsborn u. d. Kirche zu Greene. Unter den Zeugen: Reinaldus, cancelarius; ekehardus, prepositus de Embike, Hartmanus, prepositus de Hamelen; laici liberi ...; unter den ministeriales ducis Heinrici: Arnoldus, advocatus de Embike.«

Am 22. September 1171 bezeugt in einer Goslarer Urkunde ein »Godefredus, prepositus in Eimbike.«

Vor 1203: Herzog Heinrich von Sachsen und Pfalzgraf bei Rhein erlaubt die Einrichtung eines neuen Hospitals zum Dienste der Armen und Kranken auf seinem Erbgut außerhalb seiner Ortschaft in Einbeck: » In patrimonio nostro extra civitatem nostram in Embyke.«

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